Mittwoch, 28. Dezember 2011

Kopi

Für manche russische Präsidenten gibt es eine Tradition. Jelzin und Gorbatschow erfreuen sich auch jetzt noch bei der deutschen Jugend großer Beliebtheit. Allerdings ist vielen nicht bewusst, dass es sich hierbei nicht nur um Getreideschnaps handelt, sondern um ehemalige Präsidenten. Ersteres mag einigen auch nicht bewusst sein, aber das sei jetzt außer Acht gelassen.
Nun stellt sich die Frage: Wer war zuerst, der Wodka Gorbatschow oder der Präsident. Konnte der Präsident erst durch seinen durch Wodka bekannten Namen Präsident werden oder war es gar so, dass gewiefte Hersteller den Namen des Präsidenten später benutzten.
Im Gegensatz dazu gab und gibt es in Deutschland kein bekanntes Schröder-Weizen, Merkel-Bräu oder Kopi (Kohl-Pils). Eigentlich schade, bedenkt man doch, dass man z.b. das Schröder-Weizen mit "Hol mir mal ne Flasche Bier" ziemlich gut vermarkten könnte. Ich rufe nun alle ehemaligen Gorbatschow und Jelzin-Trinker dazu auf, endlich auch den deutschen Suffköpfen, äh, Politikern die Ehre zu erweisen und eine solche Biermarke zu brauen und zu vermarkten...

Der Gute-Laune-Vampir

Das Lächeln steht einem im Gesicht. Es war ein guter Tag. Bisher. Gut gelaunt hat man viele Eindrücke verarbeitet. Doch jetzt ...
... das Telefon klingelt und man ist versucht (schon fast gezwungen) hinzugehen. Am Display flackert der Name und gut gelaunt sowie voller freudiger Erwartung wird der grüne Knopf gedrückt. Zwei Minuten später sehnt man sich schon dem Ende entgegen, die gute Laune ist schon etwas verschwunden und man versteht die andere Seite nicht. Ist man denn unter Müllkippe eingespeichert? Sogar mehr als das - die positive Energie des ganzen Tages wird aus einem herausgezogen. Der Vampir ist solange beschäftigt bis nichts mehr drin ist. Manchmal lässt früher locker - soll ja nicht das letzte Gespräch für heute gewesen sein. Am Schluss kommt dann der Vorwurf, dass man doch vorher so gut drauf war und jetzt nicht mehr. Dass man jetzt gar nicht nicht mehr in der Lage ist positiv und freundlich zu sein. Komisch, woran liegt das nur...

Freitag, 25. November 2011

Elvis und der Cubaautomat

Elvis hat lange geplant, alles vorbereitet und sich auch die richtigen Leute rausgesucht, damit auch nichts schief gehen kann. Und was passiert. Die Leute sind überfordert. Jetzt mixt man die Longdrinks vor und schreibt hinter die Theke wie viel es kostet und dann wirds immer noch net richtig gemacht. Sogar die Mixtur für ein etwaiges Nachmischen von Longdrinks aus so schwierigen Ingredenzien wie Rum und Cola wurde angegeben, damit das Fass wieder befülllt werden konnte. Aber offensichtlich ist das zu schwer. Es ist besser auf der nächsten Party gibt es keine Barkeeper sondern einfach einen Cubaautomaten. Der Cubaautomat ist in Japan schon lange Standard. Dort wird nichts dem Zufall überlassen und von der unter staatlichen Aufsicht stehenden Firma Cubco vertrieben. Da kann ja gar nichts schief gehen. Außer es gelangt zu viel von dem gefährlichen Stoff - dem Rum - in Umlauf. Aber der Staat passt ja auf. Ein komplettes Containerschiff mit Cubaautomaten legt bereits im Hafen von Hamburg an. Bald werden Barkeeper und Trinkgeld Geschichte und wir können uns auf unsere japanischen Freunde verlassen. Und Elvis muss sich wenigstens keine Gedanken darüber machen, ob das mit der Longdrinkausgabe funktioniert...

Sonntag, 20. November 2011

Elvis bietet Frauen feil

"Ey Alta, hast du Frau und Kinder?"
"Schau ich so aus?"
"Hast du ne Freundin?"
"Na."
"Dann schnapp dir doch einen von meinen beiden Single-Mädels, die ich dabei hab."
"Äh, ja ne, ey...wollt ja eigentlich Spass haben..."

Samstag, 19. November 2011

Fischstäbchennetze

Die Gesellschaft hat es erkannt. Die Meere die dürfen nicht wahllos leergefischt werden. Deshalb hat ein Think-Tank über Monate an einem neuen Fischernetz gearbeitet. Ziel war es lediglich die Fische fangen zu können, die man auch haben will.
Fragen wir die Kinder, was für Fische sie mögen antworten sie unbefangen mit "Fischstäbchen". Diese Sorte Fisch ist auch die meistgefischte, leider werden dabei auch andere (Wale, Delpine, Goldfische) gefangen. Aufgrund der besonderen Form des Fischstäbchen wurde beschlossen anstatt Rautenförmiger Löcher in den Netzen, ab jetzt auch Netze mit runden Löchern zu entwickeln. Somit bleiben die Fischstäbchen drin und alle anderen Fische können überleben. Der Gesundheitszustand der Meere verbessert sich und alle Kinder der Welt bekommen den Fisch, den sie wollen...

Mittwoch, 16. November 2011

Der Nervößmacher

Guten Morgen meine Damen und Herren, es ist wieder mal soweit. Der Nervößmacher kommt auf den Plan und da gibt es eine Frau. Die Frau die ist erst mal da und dann irgendwann interessiert sie sich für den Nervößmacher. Er chillt an der Bar. Sie sprechen sich an und sprechen sich um. Es dauert ein Weile, da wird er nervöß. Die Schweißproduktion steigt leicht an, dennoch traut er sich aus bekannten Gründen nicht einzugreifen. Ein Fehler? Vielleicht! Es kommt auf den Nervößmacher an. Je cooler er, desto cooler die Sache von vorher. Stresst er, stresst alles. Es gibt kein Patentrezept richtig zu reagieren. Es kommt auf Taktgefühl an und es ist eine Lektion die keiner vergessen wird. Schafft er es oder schafft er es nicht. Nervös gemacht und nie mehr gelacht. Wer weiß...

Sonntag, 13. November 2011

Strähnchen unter Sozialauthisten

"Guten morgen!"
Jenny verzieht das Gesicht.
"Also auf ein gutes morgen mit einen depperten Gsicht zu antworten. Na ja!"
"Hey, das hab ich von dir gelernt!"
"Gut, dann lassen wir das mit dem guten morgen!"
"Warum hast du mich gestern einfach stehen lassen?"
"Ich hab für dich Getränke geholt..."
"Trotzdem hast du mich stehen lassen."
"Ach du kleiner Quatschkopf. Ich hab doch gesagt was ich mache... dir was holen."
"Du hast die Bedienung angeschaut."
"Ja hmm, klar ich musste ja was bestellen. War leider grad kein Mann frei."
"Warum flirtest du mit der?"
"Ist < Zwei Kuba bitte > neuerdings ein Anmachspruch."
"Vielleicht nicht, aber du vermittelst Frauen, dass sie dich haben können!"
"Hey, ich hab dir nen Drink gebracht!"
"Nein, du hast mich einfach alleine gelassen!"
"Chris war doch auch noch da."
"Der ist blöd. Der schaut immer so."
"Ok, wo ist das Problem?"
"Hast du der jetzt auch noch Trinkgeld gegeben?"
"Ja klar, ich hab ja auch gesagt, sie soll nen Kuba für Männer machen."
"Also hast du doch mehr mit ihr geredet."
"Na ja, ich habe meine Bestellung spezifiziert!"
"Lässt mich stehen und willst was von der Bedienung..."
"Sag mal, merkst du noch irgendwas?"
"..."
"Gefühle an, Gehirn aus, oder wie?"