Montag, 18. Oktober 2010

"Wie ein Penner"

"Oh mann, ich fühl mich wie ein Penner!"
"Warum das?"
"Ich schlaf im Studentenwohnheim und esse den ganzen Tag nur Kartoffeln und Nudeln."
"Ja, aber als Penner hat man doch gar kein zu Hause."
"Na ja, gut. Aber ob man das noch zu Hause nennen kann?"
"..."
"Ok, ich hab ein zu Hause und ein geiles Auto, aber irgendwie ... trotzdem: ich fühl mich wie ein Penner."

Dienstag, 12. Oktober 2010

"Das ist ja mal dreist"

Fragt doch ein Mitarbeiter meiner Firma mich am Gang "Du, gibt es eigentlich die Möglichkeit, dass man mal bei dir übernachten kann, damit man abends was trinken kann." Für Fonsi war das zu viel. Voller Entsetzen interveniert er: "Also das ist ja mal sowas von dermaßen dreist." und echauffiert sich gemütlich weiter, während ich sage. "Ja klar, kein Problem." Zwei Welten - und die Frage wer einen an der Waffel hat geklärt.

Montag, 11. Oktober 2010

Zurück vom Teilzeiturlaub...

... und schon vergessen was für Dinge man in der nächsten Woche machen muss. So schnell kanns gehen. Alte - in allen möglichen Zuständen erprobte Handlungsmuster traten zu Tage. Und doch geht das andere Leben weiter wie ein Uhrwerk. Irgendwie jedenfalls.

Die Haschischbauern von Haus 9

Da haben die Bauarbeiter doch was Missverstanden. Anstatt abzureissen wird fleißig oben am Dach mit der Hacke gearbeitet. Natürlich in altbewährter Manier. Drei tragen die Verantwortung und einer hält die Produktivität hoch. Und jetzt "arbeiten" sie da oben und wollen die Fläche renaturieren, anstatt dann vielleicht doch einfach das Ding abzureissen. Wenn der Architekt das nicht bald Spitz kriegt, dann wachsen da wohl bald lustige Pflanzen und es gibt Bauverzögerung. Ob sich dann wieder ein Schwung Indianer für die Erstverschmutzung findet bleibt abzuwarten.

Zurück in die Zukunft

Einige 100 Kilometer zurück. Treffen mit Menschen, die Nächte unter Wäscheständern schlafen - in ihrer eigenen Wohnung, weil sie nicht wissen, dass sie zu Hause sind und nicht in Punkhausen. Egal. Chili, Bier und Cuba nach Art des Hauses. Eine lange Nacht. Der Mann mit dem Wäscheständern kann lange nichts essen und muss Chili-Reste beseitigen, die eigentlich da gar nicht hingehören. 3 Stunden später. In einem anderen Bezirk. Der anderen Welt. Und was bleibt hiervon eigentlich die Realität?

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Lang, lang ists her...

Der Vollzeitjob ist vorbei, doch das ist mir einerlei. Ich geh in Teilzeit, in ne andere Welt. Man weiß nicht ob das jedem gefällt

Hilft da Bier?

Eine berechtigte Frage. Hilft da Bier? Dabei sollte man das da spezifizieren. Abgetaucht in die "andere" [Welt, Anm. d. Red.] spürt man einen vernünftigen Drang, weiß aber, dass es nicht die Lösung sein kann. Eine Lösung für zwei Welten wäre dann doch auch des Guten zu viel. Trotzdem bleibt die Frage: Kann es lindern? Und wieviele Bier sind eigentlich in einem Elferkasten? Es bleibt neblig im Gedankenstüberl. Jedenfalls wenn man die Richtung betrachtet, dass in der "einen" Welt Klarheit durch Klares [Getränk] geschaffen wurde und ein nichtbenebelter Zustand nun nebulös erscheint. Richtig klar wird einem der Gedanke erst bei ... richtig: Bier! Leider ist die gesellschaftliche Anerkennung von Bier noch nicht auf dem Stadium von Luft. Den Luft darf man immer haben. So viel man reinpressen kann. Und keiner sagt was. Bier in der anderen Welt ist quasi ein kleines Wurmloch und kann einen Zugang zur einzig wahren Welt ermöglichen. Diesen Zugang aber zu finden verhält sich wie in Harry Potter und seinem Bahnsteig. Man muss die Welt kennen, man kann sie nicht allein finden, jedenfalls nicht beim ersten Mal und man weiß: ein Vollzeitjob dort wäre geil - ist aber unwahrscheinlich.